Durch die bauliche Erweiterung des Gewerbegebietes Buchschwabach ab 2020 wurde eine Ampelanlage an der Abzeigung von der B14 notwendig. Dabei handelt es sich um die erste stationäre Ampelanlage in Buchschwabach überhaupt. Jedoch wurde die Ampel in Buchschwabach bereits am 31. Juli 2024 gegen 12 Uhr Mittags durch einen Verkehrsunfall bis zum Komplettausfall beschädigt. Seit dem 10.12.2025 ist die Ampel am Gewerbegebiet Buchschwabach nach Reparatur nun wieder in Betrieb.
Das Gewerbegebiet in Buchschwabach schafft es seit seiner Ausweisung in den 1990er Jahren immer wieder zu Schlagzeilen. Bisher fand die Entwicklung des Gewerbegebietes in kleinteiligen Schritten statt. Dies war bisher langwierig und sehr teuer für den Markt Roßtal. Im Januar 2019 informierte Bürgermeister Johann Völkl über Pläne zur Erweiterung durch einen Generalplaner. Nach einem Bürgerentscheid ging es kinoreif vorwärts. Hier finden Sie die Chronik
Auch für das Jahr 2025 stehen die Termine für das Oldtimer-Treffen an der Tankstelle ENI in Buchschwabach schon fest. Im Amtsblatt 4 / 2025 der Marktgemeinde Roßtal wurden die Termine auf Seite 56 veröffentlicht. Hier finden Sie Termine des Oldtimer-Treffens in Buchschwabach.
Am 08.04.2024 überflog ein Transportflugzeug der Bundeswehr in geringer Höhe Teile des Marktgebietes von Roßtal. Der Airbus A400M Atlas ist ein leistungsstarkes, militärisches Universalflugzeug der deutschen Luftwaffe. Mehr zum Flugzeug erfahrt ihr bei Bundeswehr.de. Der Start erfolgte in Siegen. Die Landung in Hannover. Kurz vor 15 Uhr Ortszeit wurde die Maschine mit der Seriennummer 081 sowohl real als auch auf flightradar24.com gesichtet (Kennung dort ACTOS8, Datenpunkt bei Position latitude 49.37535, longitude 10.86324). Danke zudem an die Leser für weiteres Bildmaterial hier im Beitrag.
Airbus A400M am 08.04.2024 über Buchschwabach.
Sichtung real und digitaler Empfang per ADS-B
Praktisch bei der Sichtung war, dass in Buchschwabach eine Empfangsstation für ADS-B auf 1090MHz vorhanden ist. Der Airbus A400M Atlas 55-22 flog zwischen Trettendorf und Buchschwabach auf einer GPS-Höhe von ca. 700 Metern mit knapp 500 km/h und einer Richtung von 60 Grad. Zieht man die 400 Meter Ortshöhe ab, verbleibt eine reelle Flughöhe von nur ca. 300 Metern über Grund. Als Beweis dienen die digitalen Spuren auf flightradar24.com und radarbox.com.
Sichtung A400M, 08.04.2024, Nachbarort Wintersdorf, Einsendung durch Leser (danke dafür)
Aufgrund der geringen Flughöhe sowie der Flugzeuglänge von 45 Metern war der Airbus A400M mit seinen 4 Turboprob-Triebwerken mit je 10.000 PS im Marktgebiet Roßtal vielfach sichtbar und deutlich zu hören. Herzlichen Dank für Bildmaterial durch fleißige Leser von buchschwabach.com .
Laut Quellen gab es bis zu den 1980er Jahren bei Buchschwabach Planungen für den Bau einer Autobahn. Diese Autobahn sollte den Verkehr westlich an Nürnberg vorbeiführen. Die Trasse war geplant von der A3 bei Erlangen vorbei an Langenzenn, Cadolzburg und Ammerndorf. Westlich hätte die Autobahn A75 dann Buchschwabach tangiert und wäre über Rohr auf die A6 geführt worden. Beim Blick auf die Landkarte fällt auf, dass südlich von Buchschwabach und Rohr die Autobahn A6 einen Schwenk nach Norden macht. Daher beträgt die Luftlinie zwischen der A6 und Buchschwabach nur 5,5 Kilometer. An stillen Tagen mit Südwind kann man manchmal das Rauschen des Autobahnverkehrs am Ort sogar hören. Von der Autobahn aus ist bei Fahrt von Nürnberg kommend kurz nach der Raststätte Kammersteiner Land das große Windkraftwerk westlich von Buchschwabach deutlich zu sehen. Die Trassenführung der A75 an Buchschwabach vorbei zur A6 war für die Planer interessant. Auch das Höhenprofil der Strecke war vielversprechend. Ebenso ist bei Trassenplanung üblich, Verkehrswege parallel zu weiterer Infrastruktur zu führen. Hierzu bot sich die bereits vorhandene Streckenführung der 380kV-Stromtrasse bei Raitersaich an. Anfang der 1980er Jahre wurden die Planungen verworfen.
Die Autobahn A6 liegt südlich von Buchschwabach und ist nur 5,5km entfernt
Bereits vor dem Jahreswechsel platzte Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied der Kragen. Und er prophezeite dem Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (GRÜNE) in Kürze Proteste in bisher nicht dagewesenem Ausmaß. Auslöser war die spontane Streichung der Steuerrückvergütung von Kraftstoff für landwirtschaftlich genutzte Fahrzeuge. Sowie die Streichung von Vergünstigungen bei der KFZ-Steuer. Und in der Tat kam es am 08. Januar 2024 bundesweit zu unzähligen Protesten mit tausenden von Fahrzeugen. Bereits am Sonntag zuvor hing an den Ortsschildern an der B14 von Buchschwabch je ein Stiefel. Eines der vielen Symbole der Proteste.