Bürgerversammlung Programm Bodenständig 2020 in Buchschwabach

Bürgerversammlung boden:ständig Gemeinsam zum Schutz vor Unwetter

Starkregen, Schlammabtrag, Infrastruktur zur Ableitung von Oberflächenwasser. Können Bürger hier mit einwirken? Am 03.02.2020 fand um 19Uhr im Schützenheim Buchschwabach eine Bürgerversammlung statt. Es ging um das Programm boden:ständig. Kernthema war: Wie kann die Gemeinde Roßtal gemeinsam mit Bauern und Grundstückseignern sinnvolle Lösungen gegen Unwetterereignisse und Bodenerrosion in und um Buchschwabach schaffen? Immer wieder leidet Buchschwabach unter Starkregen und überfluteten Kellern.

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Alexander Fritz, Bürgermeister Ammerndorf im Interview für Buchschwabacb

Nachgefragt: Interview mit Bürgermeister Alexander Fritz in Ammerndorf zu dataform

„Wenn’s dableibernden däd i mi sehr freia!“

Übersetzung: Herr Fritz meint zur dataform: *“Über einen Verbleib des Unternehmens dataform im Landkreis Fürth würde ich mich sehr freuen.“

Nachgefragt: Im August 2019 gab es ein Interview zwischen der Redaktion und Bügermeister Alexander Fritz aus Ammerndorf zum Thema dataform. In Ammerndorf war bis 2019 der Hauptsitz der Firma dataform. Nach einem bürgerlichen Krimi im Markt Roßtal zog das Unternehmen schließlich nach Buchschwabach. In einem Telefonat am 02. Juli 2019 durfte ich Herrn Bürgermeister Fritz aus Ammerndorf ein paar Fragen zum Thema stellen.

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Bericht zu Hochwasser, Unwetter oder Starkregen in Buchschwabach

Überflutung in Buchschwabach am 07.06.2015

Ein heftiger Starkregen, lokal mit über 70 l/m², verwandelte mitten in der Nacht die umliegenden Felder bei Buchschwabach in Sturzfluten. Wassermassen stürzten in die Buchschwabacher Senke und schossen direkt über die B14. Die Wassermassen wurden begleitet von Schlamm, der die Bundesstraße B14 unpassierbar machte Daher wurde die Bundesstraße im Ortskern vollständig gesperrt. Das Straßenbauamt setzte eine Kehrmaschine ein, die den Schlamm allein jedoch nicht löste. Erst der kombinierte Einsatz von Kehrmaschine und gezieltem Wasserdruck aus Strahlrohren brachte Erfolg. Ein Fußweg wurde derart unterspült, dass er unpassierbar war.

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Bild Buchschwabach und Nichia

Nichia und Buchschwabach

Im Jahr 1998 zeigte die Firma Nichia großes Interesse an einem Grundstück in Buchschwabach. Nichia ist ein Unternehmen aus Japan und hatte seit 1993 eine deutsche Zweigstelle in Nürnberg. In Buchschwabach sollten in großem Umfang Leuchtstoffe recycelt werden. Allerdings scheiterte die Ansiedelung am Wiederstand der Bevölkerung. Dort bereitete der enorme Wasserverbrauch für den Industrieprozess große Sorgen. Ebenso wurden Einträge durch ausgewaschene Giftstoffe über das Abwasser in die Umwelt befürchtet.

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Bericht zu Hochwasser, Unwetter oder Starkregen in Buchschwabach

Starkes Unwetter in Buchschwabach am 17.06.1986

Es war heftig. So die Berichte von Zeitzeugen aus Buchschwabach. Bereits seit April herrschte im Jahr 1986 ungewöhnlich kühles und regnerisches Wetter. Schließlich eskalierte die Wettersituation am 17. Juni 1986. Starkregen suchte den mittelfränkischen Ort heim. Laut Zeitzeugen setzte dieser Regen weite Teile Buchschwabachs unter Wasser. Neben Wiesengrund, Mühlbachweg und der B14 gab es sogar an der hochgelegenen Wasserturmsiedlung vollgelaufene Keller. Die Orts-Chonik beschreibt die Entwicklung und den Tag selbst nur kurz. Doch Zeitzeugen berichten von ca 50 Einsätzen der Feuerwehr, welche durch den starken Regen an unterschiedlichen Stellen in Buchschwabach notwendig wurden. Messwerte zum Niederschlag ließen sich in den Aufzeichnungen bisher noch nicht finden.

Bericht zu Hochwasser, Unwetter oder Starkregen in Buchschwabach

Schweres Gewitter am 25. Juni 1977 in Buchschwabach

Auszug aus dem Protokoll Jahresversammlung Feuerwehr Buchschwabach vom 25.1.1977: Ein bisher letzter Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Buchschwabach wurde erforderlich, als am 25. Juni 1977 infolge eines neuerlichen Gewitters mit Wolkenbruch Wasserschäden zu bekämpfen waren: das Wasser strömte von den das Dorf umgebenden Hängen herab in die darunter liegenden Gebäude, wodurch das Wasser in den Räumen rund 40 cm hoch stand; besonders betroffen war in diesem Falle das Anwesen Albert.

Berichte aus der Chronik Buchschwabach zu Unwetter und Perioden mit Trockenheit und Dürre

Lange Trockenheit in Buchschwabach im Jahr 1976

Auszug aus der Chronik des Ortes Buchschwabach: Die Monate Mai bis Juli 1976 waren gekennzeichnet von großer Trockenheit. Es gab nur einen einzigen Landregentag am 2. Juni 1976. Um Pfingsten, den 6. und 7. Juni, war es eine Freude entlang der gut stehenden Getreidefelder zu wandern. Im Juni 1976 folgte dann zur Trockenheit noch sehr große Hitze, die sich dann im Juli immer stärker ausbreitete. Es waren in diesen heißen Julitagen Temperaturen von 30, Bis 35 Grad fast jeden Tag zu verzeichnen. So wurde dann dieser Frühsommer 1976 zur größten Dürrekatastrophe seit 1947 in ganz Europa. Endlich, nachdem, man bereits mit der Ernte der notreifen Gerste begonnen hatte, fiel am 21. Juli wieder der erste Regen. Heute, am 26. Juli 1976, war nun wieder einmal ein Landregentag.

Bericht zu Hochwasser, Unwetter oder Starkregen in Buchschwabach

Schweres Gewitter am 24. Juni 1975 in Buchschwabach

Am 24.06.1975 ging ein schweres Gewitter über unserer Gegend nieder, welches hier in Buchschwabach zu Überschwemmungen führte. Es mussten mehrere Keller von der Freiwilligen Feuerwehr ausgepumpt werden. (Auszug aus der Chronik des Ortes Buchschwabach).

Anmerkung des web-Autors: Diese Beobachtung deckt sich mit der Chronik der Feuerwehr Buchschwabach.

Am Johannistag des Jahres 1975 (24.Juni) gab es wieder ein starkes Gewitter mit einem Wolkenbruch, der Überschwemmungen im Dorfe verursachte, sodass die Feuerwehr eingesetzt wurde, um die Überflutungen zu beseitigen. (Auszug der Feuerwehr-Chronik Buchschwabach)

Berichte aus der Chronik Buchschwabach zu Unwetter und Perioden mit Trockenheit und Dürre

Lange Trockenheit und früher Wintereinbruch in Buchschwabach im Jahre 1973

Auszug aus der Chronik des Ortes Buchschwabach: Nach der langanhaltenden Dürre des Spätsommers 1973 setzte endlich Mitte Oktober regnerisches Wetter ein, so dass die Herbstbestellung auf den Feldern doch noch vor strengen Wintereinbruch mit viel Schnee und großer Kälte Ende November bis Anfang Dezember rechtzeitig bewältigt werden konnte.